So geht’s! Mit Vertrauen und einem guten Gefühl durch Krisenzeiten.

März 18, 2022

Mir wird immer wieder mal gesagt, ich schaue richtig gut aus… also nicht im Sinne von äußerer Schönheit, sondern meine Art, so wie andere mich wahrnehmen. Ich bin dann zuerst meist irritiert, weil ich denke „Na, so schaue ich doch immer aus… Das eine oder andere Kilo über die Zeit hat sich zu mir gesellt, ein paar Fältchen, eine graue Strähne – ich schau da nicht immer so genau hin. Aber ich bin so, wie ich bin.“ Das ist mein Äußeres, da kann ich nur wenig tun, außer mich einigermaßen gesund ernähren und regelmäßig Sport machen.

Meine rheinische Frohnatur

Ich betone gerne meine Frohnatur und dass ich aus dem Rheinland komme. Ja, ich bin eine echte Düsseldorferin. Uns wird oft nachgesagt, wir seien oberflächig, arrogant, alles Schickimicki…
Ich sehe das so: Ich bin weltoffen, mag neue Menschen kennen lernen und kann und möchte da nicht mit jedem, der am gleichen Tisch beim Essen oder beim Bierchen sitzt, alle Weltprobleme zerpflücken… Ich möchte auch nicht jedem Menschen, der mir auf der Straße begegnet meine eigenen Probleme, Wehwehchen und Krisen anvertrauen, sondern einfach nur mal Small-talken… Ja, und – ich schaue auf meine Klamotten, dass die Frisur einigermaßen passt und etwas Schminke habe ich auch im Gesicht.

Aber was hat das mit dem Rheinland oder mit Düsseldorf zu tun? NICHTS! Das was ich aus meiner Heimat in den Süden Deutschland mitgenommen habe, ist meine positive, lebensbejahende Art. Ich mag mit einem Lächeln, offen Augen und Ohren mit meinen Hunden „Sträßchen“gehen – übrigens du kennst meine Hunde, oder? Meine Dackel zaubern bei fast jedem Rundgang den Menschen ein Lächeln ins Gesicht! Da höre ich immer wieder „So einen hatte ich als Kind…“ oder „Ach, die sieht ja man nur noch selten, wir hatten auch mal einen.“ Und unser erster Dackel heißt auch noch: FELIX! Da ich kein „Lateiner“ bin, habe ich erst durch den Hund gelernt „Ach, Felix – der Glückliche!“ Super – passt doch wie die Faust auf’s Auge, oder?

Was hilft mir denn so zu sein, wie ich bin?

Ich freue mich täglich über viele Kleinigkeiten in meinem Leben. Ich höre die Vögel zwitschern und denke „Der Grünfink ist wieder da!“ oder „Toll, die Stare kommen zurück – es wird jetzt wieder wärmer!“ Ich bleibe manchmal auf meiner Hunderunde in der Sonne stehen und genieße die Sonnenstrahlen und atme tief ein. Dann freue ich mich, dass ich die Freiheit habe, meine Arbeit so zu leben, wie es für mich und meine Familie richtig ist. Außerdem danke ich, wem oder was auch immer, dass ich gesund bin, dass ich so wohne, wie ich mich wohl fühle, dass meine Familie gesund und glücklich ist, dass ich in Sicherheit bin, dass ich Ruhe habe, wenn ich sie benötige oder in Action bin, wenn ich Lust auf Sport, Musik etc. habe.

Mein Rezept ist wohl „Dankbarkeit“.

Das war nicht immer so. Ich habe früher (mit Anfang – Mitte Zwanzig) viel gearbeitet: im Büro, in der Kneipe, auf der Kirmes… Oftmals war ich Montags so müde, dass ich in der Straßenbahn eingeschlafen bin, abends so k.o., dass ich keinen mehr sehen oder hören wollte. Heute weiß ich, dass war wichtig, dies alles zu erfahren, meine Schule des Lebens… Ich habe mich immer wieder selbst aufgebaut, neue Ziele gesteckt, mich über meine Erfolge gefreut und diese auch gefeiert. Heute bin ich für diese Zeit sehr dankbar – ich weiß, was harte Arbeit ist. Ich habe durch diese Jobs, so viele Menschen kennengelernt und durfte von ganz vielen lernen.

Und wenn es mal nicht so dolle läuft?

Dann nehme ich meine Gefühle wahr! Ich lasse sie zu – ich rede darüber! Mal mit mir selbst, aber auch mit meiner Familie oder Freundinnen. Wenn es im Business nicht so läuft, wie ich mir vorstelle, dann hole ich mir Hilfe. Denn ich weiß, ich bin nicht alleine! Meine Stärken und Schwächen nehme ich an und schaue, was mich in einer konkreten Krise gut tut und weiter bringt.

Ich denke, dass ist das Strahlen, was andere in mir sehen. Es zeugt von Dankbarkeit, Zufriedenheit und Vertrauen!

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Claudia Zock
Coaching - psych. Beratung
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